Blutegelbehandlung beim Pferd

Die Anwendung von Blutegel hat eine jahrtausendealte Tradition in der Humanmedizin und findet heute auch in der Veterinärmedizin zunehmend Verwendung. Ich arbeite ausschließlich mit medizinischen Blutegeln aus der Biebertaler Blutegelzucht (Qualitätskontrolle). Der Biss des Blutegels ist von kurzem brennesselartigen Schmerz. Die meisten Pferde zeigen keine Abwehrreaktionen auf die Egel und tolerieren diese gut. Der Blutegel injiziert bei dem Biss seinen Speichel, der ca. 200 verschiedene Wirkstoffe enthält. Diese können entzündungshemmende, antibakterielle sowie gerinnungshemmende und durchblutungsfördernde Effekte haben.

Das Pferd darf im Pass nicht als ''Schlachtpferd'' eingetragen sein. Ansonsten darf keine Blutegelbehandlung stattfinden. 

Gemäß § 50 Abs. 2 TAMG benötige ich zur Behandlung und Bestellung der Egel ein Rezept des behandelden Tierarztes. 

 

Bei welchen Problemen kann eine Blutegelbehandlung sinnvoll sein? 

  • Arthritis
  • Arthrose, Spat, Schale
  • Sehnenscheidenentzündung
  • Gelenkgallen
  • Bursitis
  • Hufrehe
  • Hufrollenentzündung
  • Mauke
  • Patellaluxation
  • Sommerekzem
  • u.v.m.

Kontraindikationen sind:

  • Fieber
  • blutverdünnende Medikamente
  • Trächtigkeit
  • Kreislaufprobleme
  • Blutanämie
  • akute Infekte
  • schlechter Allgemeinzustand
  • Allergien auf Blutegel 
  • Tumore

Eine Behandlung dauert bis zu 2 - 2,5 Stunden.

Die Anzahl der Egel, sowie die Anzahl der Sitzungen bespreche ich gerne mit Ihnen und Ihrem Tierarzt.  

Wenn die Egel loslassen kommt es zu einer Nachblutung, diese ist auch erwünscht. Eine Nachsorge ist erforderlich.

Für Preisinformationen hier klicken. 

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